Monday, January 30, 2006

Kinderrechte
Kinder haben Rechte! Das Recht auf Überleben zum Beispiel auf eine Schulbildung, aber auch auf Schutz vor Missbrauch und Gewalt. Wer würde daran zweifeln? Die UN-Konvention über Rechte des Kindes von 1989 ist auch deshalb schnell zu dem weltweit gültigen Grundgesetz der Kinderrechte geworden. Alle Staaten bis auf die USA und Somalia sind der Konvention beigetreten - ein einmaliger Erfolg.

Doch für Millionen Kinder ist es bis zur Verwicklung selbst wichtigsten Rechte noch ein weiter Weg. Kinder die kaum genug zu Essen haben, die schwer arbeiten müssen oder auf der Flucht vor Kriegen sind - sie alle können von Kinderrechten nur träumen. Und viele Kinder wissen bis heute nicht einmal, welche Rechte sie haben.

Unicef setzt sich weltweit dafür ein, dass die Rechte der Kinder ernst genommen werden- und sie bekannter werden. Gemeinsam mit anderen Organisationen macht Unicef auf Kinderrechtsverletzungen aufmerksam und tritt dafür ein, eine kinderfreundliche Welt für alle Kinder zu schaffen.


http://www.unicef.de/kinderrechte.html


Gipfel für Kinder

Staats- und Regierungschefs auf einen Aktionsplan, um die Welt zu einem besseren Ort für Kinder zu machen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinten Nationen konnten sich Kinder und Jugendliche direkt an die UN - Generalversammlung wenden. 400 Jungen und Mädchen aus der ganzen Welt kamen nach New York, um den Erwachsenen ihre Vorstellungen von einer Kindergerechten Welt zu erklären.


Kinder in Deutschland

Die Rechte der Kinder werden nicht nur in Entwicklungsländern verletzt. Auch in Deutschland leiden Kinder unter Armut, Vernachlässigung und Gewalt. So leben allein EINE Millionen Jungen und Mädchen von Sozialhilfe. Kinder armer Familien haben häufig Schulprobleme und schlechte Aussichten auf eine gute Ausbildung.

Besonders schwierig ist die Situation der rund 220.000 Kinder und Jugendlichen, die als Flüchtlinge in Deutschland leben. Sie leiden oft unter Ausgrenzung und eingeschränkten Chancen, ihr Leben zu gestalten. Sie unterliegen häufig nicht der Schulpflicht. Jugendliche ab 16 Jahren werden im Asylverfahren wie Erwachsene behandelt. Kinder haben es in Deutschland nicht leicht, weil unsere Gesellschafft immer stärker kinderentwöhnt wird: Ein Kind steht heute statisch gesehen 4,4 Erwachsene gegenüber - vor 30 Jahren war es noch 2,6. Gemeinsam mit rund 90 weiteren deutschen Organisationen beobachtet UNICEF in der "National Coalition für die Umsetzung der Kinderrechtskonvention in Deutschland " die Verwicklung der Kinderrechte und weist auf hin. So muss die Bundesregierung regelmäßig gegenüber den Vereinten Nationen über ihre Erfolge berichten - UNICEF und die National Coalition begleiten die deutsche Politik dabei kritischn. Darüber hinaus tritt UNICEF Deutschland gemeinsam mit dem Deutschen Kinderhilfwerk und dem Kinderschutzbund als "Aktionsbündnis Kinderrechte" für die Belange der Kinder ein.

Kinder haben auch Rechte...

...und diese haben die Erwachsenen zu berücksichtigen. Die Rechte, die für bis zu 18 Jahren auf der ganzen Welt gelten. Leider werden viele von diesen Rechten oftmals verletzt.

Die Rechte der Kinder, die die Vereinten Nationen in dem Übereinkommen vom 20.11.1998 zusammengfaßt haben, gehen nicht nur die Kinder an. Ihre Rechte durchzusetzen und weltweit zu verwirklichen, ist eine wichtige Voraussetzung für ein friedliches Zusammenleben der Menschen in aller Welt.Gerade die kriegerischen Auseinandersetzungen in der heutigen Zeit zeigen, wie gefährdet das Leben der gesamten Menschheit ist, wenn es nicht gelingt, Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit für alle Menschen zu sichern.von den Vereinten Nationen in ihrer Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte verkündet. Grundrechte sind auch Rechte der Kinder.Wenn es aber um die Verwirklichung von Rechten geht, vergessen die Erwachsenen allzu leicht die Kinder. Deshalb gaben die Vereinten Nationen 1959 eine zusätzliche Erklärung zu den Rechten der Kinder ab. Und 1979 - zum Internationalen Jahr des Kindes - regte die polnische Regierung an, aus dieser schönen, aber unverbindlichen Erklärung ein "Übereinkommen" zu machen. So ein Übereinkommen wird nämlich verbindliches Völkerrecht. Seit 1959hatte sich jedoch vieles in der Welt verändert. Viele Länder, vor allem in der sogenannten Dritten Welt, waren unabhängige Staaten und als neue Mitglieder in die Vereinten Nationen aufgenommen worden. Diese Länder standen vor anderen Problemen als die bisherigen Mitglieder der Vereinten Nationen. Und auch in den europäischen Staaten und in den USA hatten sich die Verhältnisse gewandelt. Zum Ende der siebziger Jahre dachte man über vieles anders als zwanzig Jahre zuvor: zum Beispiel über die Gleichberechtigung von Mann und Frau oder über die Notwendigkeit von Natur- und Umweltschutz. Bei den Vereinten Nationen erkannte man daher bald, daß die alte Erklärung über die Rechte der Kinder gründlich überarbeitet werden mußte, bevor man ein verbindliches Übereinkommen aus ihr machen konnte. Zehn Jahre dauerte diese Arbeit. Das Ergebnis ist das "Übereinkommen über die Rechte des Kindes".Das Übereinkommen macht deutlich, daß es ganz besonders um die Rechte der Kinder in der Dritten Welt geht, wenn auf der Erde Frieden herrschen soll.Mancher mag denken, daß ihn das Übereinkommen deshalb nichts angeht. Das ist aber nicht richtig. Auch bei uns gibt es Kinder, deren Entwicklung gefährdet ist, die benachteiligt sind, die sich in Not befinden. Nur hat die Not der Kinder bei uns ein anderes Gesicht. Vieles, das bei uns im argen liegt, wird nur durch Wohlstand und Überfluß überdeckt.Auch für die Kinder, die Jugendlichen und die Erwachsenen in der Bundesrepublik Deutschland ist es daher ein wichtiges Ereignis, daß Bundestag und Länderparlamente der Unterzeichnung des Übereinkommens zugestimmt haben. Bund und Länder sind danach verpflichtet, auch den Kindern in Deutschland all jene Rechte zu sichern, die sie nach den Bestimmungen des Übereinkommens haben. Das ist eine große Herausforderung für Politik und Gesellschaft.Auch in unserem Land bleibt noch viel zu tun, um den Kindern überall kindgerechte Lebensverhältnisse zu schaffen.Alle Staaten, die dem Übereinkommen beigetreten sind, müssen dem Generalsekretär der Vereinten Nationen regelmäßig Berichte darüber vorlegen, was sie zur Durchsetzung der Rechte des Kindes erreicht, wie sie das Übereinkommen umgesetzt haben. Auch die Bundesrepublik Deutschland ist dazu verpflichtet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Vereinten Nationen gegründet. Fast alle Staaten der Welt gehören heute dazu.
Die Vereinten Nationen wollen erreichen, daß Frieden herrscht in der Welt und die Völker sich gegenseitig unterstützen wie Freunde.
Denn alle Menschen sind gleich. Alle Menschen sollen in Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden leben können. Das sind die Grundrechte, die die Vereinten Nationen verkündet haben.
Diese Grundrechte gelten für alle Menschen, für schwarze und weiße, für rote und gelbe, für arme und reiche, für Frauen und Männer und für Kinder.
Doch wie geht es den Kindern in aller Welt? Sie werden verwöhnt oder geschlagen, gestreichelt oder mißhandelt, umarmt oder weggeschoben, herbeigerufen oder ausgesetzt. Es gibt Kinder, die bekommen so viel zu essen, daß sie dick und fett werden. Es gibt andere Kinder, die haben nichts zu essen und verhungern. Manchen Kindern geht es gut, vielen geht es nicht gut.
Es soll aber allen Menschen auf der Welt gutgehen, auch allen Kindern.
Damit sie in Glück und Geborgenheit leben können, brauchen Kinder noch mehr Hilfe und Unterstützung als die Erwachsenen.
Denn Kinder sind nicht so stark wie die Erwachsenen, und sie wissen noch nicht so viel wie ihre Eltern oder Lehrer. Sie können sich noch nicht so gut wehren, wenn ihnen ein Unrecht angetan wird.
Bereits 1924 in der Genfer Erklärung über die Rechte des Kindes wurde deshalb festgestellt, daß Kinder besonderen Schutz brauchen. 1959, also 35 Jahre später, wurde die Genfer Erklärung von den Vereinten Nationen angenommen
Doch diese Erklärung reicht nicht mehr aus, um die Rechte der Kinder in aller Welt zu sichern.
Liebe, Glück und Verständnis sollen die Kinder bei ihren Eltern finden.
Doch viele Eltern haben heute nicht mehr genügend Zeit für ihre Kinder.
Und viele Eltern lassen sich scheiden. Deshalb braucht auch die Familie den besonderen Schutz der Gesellschaft.
Und viele Kinder haben keine leiblichen Eltern mehr. Sie wachsen in Pflegefamilien auf oder in Heimen.
Auch diese Kinder brauchen Schutz und Hilfe. Das gilt genauso für Kinder, die eine Straftat begangen haben und vor Gericht gestellt werden, wie für Kinder, die von Krieg und Terror bedroht sind, wie für Kinder, die in den Entwicklungsländern leben und von Hunger und Seuchen bedroht sind.
An all das haben die Vertreter der einzelnen Staaten gedacht, die das "Übereinkommen über die Rechte des Kindes" beschlossen haben.
Denn alle Kinder auf der Welt sollen die Möglichkeit haben, sich zu freien und verantwortlichen Persönlichkeiten zu entwickeln. Dann werden sie als Erwachsene Frieden und Freiheit lieben, auch Menschen achten, die anders aussehen und anders denken, und alle unterstützen, die Schutz und Hilfe brauchen.

Hier sind ein paar Kinderrechte:

Kinder haben das Recht auf Bildung....

...auf Freie Meinungsäußerungen, Informationen und Gehör...

...Schutz im Krieg und auf der Flucht...

...auf Gewaltfreie Erziehung, Betreuung bei Behinderung...

...auf Elterliche Fürsorge und auf Gesundheit.

Von Julian Hahne,

Daniel Jahnke,

Robert Jockisch

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