Tuesday, January 31, 2006
Es gibt viele Beispiele von Kinderarbeit. Wir haben einige Beispiele auf der Seite
http://www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de/ und auf www.unicef.de gefunden
Ein Leben im Müll
Schon mit den ersten Sonnenstrahlen beginnen bis zu 50.000 Kinder in ganz Brasilien mit ihrer täglichen Arbeit auf den riesigen Müllkippen: Sie durchwühlen den Müll nach brauchbaren Gegenständen. Papier, Aluminium, Flaschen und Plastik können sie an Recyclingunternehmen verkaufen, doch auch nach Essensresten und Spielzeug halten sie Ausschau. Nach einem langen Arbeitstag, der bis in die Nacht dauern kann, haben sie meist weniger als einen Dollar verdient.Die Bedingungen sind dabei unvorstellbar. Lodernde Feuer setzen giftige Dämpfe frei, die zu Entzündungen der Atemwege und der Augen führen. Durch das Graben im Müll zerschneiden sie sich die Hände an Glasscherben und spitzen Gegenständen - Krankheiten wie Tetanus (Blutvergiftung) werden dadurch um so schneller übertragen. Besondere Gefahr geht von den Müllwägen aus, die des öfteren Kinder erfassen und töten und den instabilen, leicht zusammenbrechenden Müllbergen. Unter der Konkurrenz zwischen den Müllsammlern leiden besonders die Kinder. Schon wenn die Müllwägen ankommen, laufen viele auf sie zu und klammern sich daran fest, um später die besten Plätze zu bekommen. Wenn sie einmal einen wertvolleren Gegenstand finden, wird er ihnen meist von Älteren weggenommen, und auch ihre Tageseinnahmen können sie oft nicht gegen bewaffnete Banden verteidigen.Schon Kindern im Grundschulalter bleibt keine Zeit mehr, den Unterricht zu besuchen. Einige berichten aber auch, dass sie sich nicht mehr trauen zur Schule zu gehen, da sie wegen ihrer dreckigen Kleider und Schuhe nur gedemütigt und ausgelacht werden. Meist leben sie mit ihren Familien am Rande der Kippen in aus Abfall erbauten Hütten. Da fast immer die gesamte Familie in das Müllsammeln einbezogen ist, kann die Situation dieser Kinder nur gelöst werden, wenn ihre Eltern Arbeitsplätze bekommen, bei denen sie ausreichend verdienen.An sich ist ihre Tätigkeit in einem Land wie Brasilien, Südamerika, in dem fast 90 Prozent der gesamten Müllmenge einfach abgeladen und fast nichts recycelt wird, durchaus sinnvoll. So gibt es bereits Projekte, die Erwachsene, die bis dahin als Müllsammler gearbeitet haben, in Recyclingbetrieben einstellen, wo sie unter hygienischeren Bedingungen und zu angemessenen Löhnen den Abfall trennen.
Kinderarbeit im Bergbau
Obwohl nur etwa ein Prozent aller Kinder weltweit im Bergbau beschäftigt sind, ist die Anzahl an Verletzungen und Krankheiten extrem hoch.Kinder schuften dabei in sehr verschiedenen Bereichen: in Goldminen können sie bereits im Alter von sechs Jahren kleine Bruchstücke des Goldes suchen und reinigen, mit zehn Jahren müssen sie größere Gesteinsbrocken schleppen und zerschlagen und nur zwei Jahre später arbeiten sie in den Minen selber und helfen dabei, Explosionen vorzubereiten. Besonders anstrengend und gefährlich ist dabei das Graben in den engen Tunneln.Die Kinder schuften ohne jeglichen Einsatz von Maschinen, die Luft ist stickig, so dass sie kaum atmen können, und der Flüssigkeitsverlust ist in der Hitze enorm. Es kommt zu Verletzungen an den spitzen Werkzeugen und, da die meisten barfuss sind, reißen sie sich immer wieder ihre Füße an den Steinen auf und riskieren von Schlangen oder Skorpionen gebissen zu werden. Doch es kann sogar zu Todesfällen kommen, wenn die Minderjährigen bei Sprengungen unter den einstürzenden Stollen begraben werden.Bei der Weiterverarbeitung wird Quecksilber frei, dennoch arbeiten die meisten ohne Schutzkleidung, weil sie sonst das geforderte Arbeitstempo nicht mehr aufrechterhalten könnten und von den anderen verspottet werden. Durch den direkten Kontakt mit Quecksilber oder das Einatmen der Dämpfe, kommt es sowohl zur Beeinträchtigung mehrerer Organe als auch zu geistigen Schäden. So wissen sie zwar mehr oder weniger über diese Gefahren Bescheid, doch wie ein 14-jähriger Junge meint: "Wenn man im Bergbau arbeitet, muss man die Risiken hinnehmen." Man geht davon aus, dass die Lebenserwartung eines Kindes, das im Bergbau beschäftigt ist, sich um durchschnittlich 15 Jahre mindert.Hinzu kommt noch, dass viele Betreiber der Minen die Bezahlung der Arbeiter von der Menge des gefundenen Rohstoffes abhängig macht. Gerade bei Gold kann dies sehr stark variieren, und es kommt auch vor, dass wochenlang nichts gefunden wird.
Dienstmädchen in reichen Familien
"Ich arbeite in einem Haus mit fünf Familienmitgliedern. Ich bin das einzige Dienstmädchen. Ich bin den ganzen Tag damit beschäftigt Wäsche zu waschen, zu putzen und Essen zu kochen. Die Kinder der Familie gehen zur Schule, aber ich habe keine Zeit dazu. Sie schauen auch Fernsehen, aber ich darf nicht. Ich darf auch nicht mit den Kindern spielen. Ich muss immer arbeiten. Ich schlafe auf dem Fußboden im Esszimmer. Ich durfte nie nach Hause fahren, seit ich hier bin. Meine Eltern haben mich zweimal besucht, und haben ein bisschen Geld von der Familie abgeholt, aber ich weiß nicht wie viel."- ein zehnjähriges Mädchen, das in Sri Lanka als Hausmädchen arbeitet -
Kinderarbeit in Zahlen
Weltweit arbeiten schätzungsweise 250 Millionen Kinder zwischen 5 und 14 Jahren unter Bedingungen, die ihrer Entwicklung und Gesundheit schaden. Rund 120 Millionen dieser Kinder arbeiten ganztags.Kinderarbeit gibt es in allen Ländern der Erde. Die regionale Verteilung ist jedoch unterschiedlich:
In Asien arbeiten ca. 153 Millionen Kinder.
In Afrika arbeiten ca. 80 Millionen Kinder, d.h. jedes dritte Kind.
In Lateinamerika arbeiten ca. 17,5 Millionen Kinder, d.h. jedes fünfte Kind.
Auch in den USA und Europa arbeiten viele Kinder.
In Deutschland arbeiten nach Angaben des Deutschen Kinderschutzbundes rund 400.000 Kinder.
von Steffen Probst und Florian Deisenhofer
Monday, January 30, 2006


Als es an einem Abend vor knapp zwei Jahren an ihrer Hütte klopfte, dachten Safi und ihre Familie an einen Besuch der Nachbarn. Stattdessen drängten sechs bewaffnete Männer herein und verlangten Geld. Als sie keines fanden, richteten sie ihre Gewehre auf den Vater und befahlen ihm, mit der eigenen Tochter zu schlafen. Verzweifelt bat der Vater um Gnade – doch die Milizen lachten nur und erschossen ihn und die Mutter vor den Augen der Kinder. Safi wurde von drei Männern gepackt, in den Busch verschleppt und brutal vergewaltigt.
„Es war wie in einem schlechten Film“, erzählt das Mädchen, das heute in einem von UNICEF unterstützten Krankenhaus in der Provinzhauptstadt Goma lebt. „Ich konnte nicht glauben, dass wirklich ich dort am Boden lag.“ Über ein Jahr lang hielten die Milizen Safi gefangen. Bevor die Männer zum Plündern loszogen, vergewaltigten sie Safi. Wenn sie abends zurückkamen, wurde sie wieder missbraucht. Als Strafe für einen Fluchtversuch prügelten sie das wehrlose Mädchen so sehr, dass es vor Schmerzen ohnmächtig wurde.
„Irgendwann war ich kein Mensch mehr, ich war wie tot“, sagt Safi. Ihr wurde klar, dass sie von einem ihrer Peiniger schwanger war. Verzweifelt wagte sie einen letzten Fluchtversuch – und er gelang. Safi konnte sich bis ins Krankenhaus von Goma durchschlagen, wo sie medizinisch betreut wurde. „Wären die Krankenschwestern nicht so nett zu mir gewesen, ich hätte mich umgebracht“, sagt die heute 17-Jährige.
Für die Ärzte der Organisation „Doctors on Call for Services“ (DOCS) ist die junge Frau kein Einzelfall: Seit April 2003 haben sie im Kongo mehr als 1.000 vergewaltigte Frauen und junge Mädchen behandelt. Einige von ihnen haben so schwere innere Verletzungen erlitten, dass sie mehrfach operiert werden müssen.
UNICEF hilft, das Krankenhaus zu erweitern und eine neue Station speziell für die Mädchen einzurichten. Die Ärzte erhalten von UNICEF zudem Medikamente und Verbandszeug. Um den Mädchen bei der Rückkehr in ihr Dorf zu helfen, unterstützt UNICEF die Ausbildung von Helfern für die psychosoziale Betreuung und vermittelt Kleinkredite, damit sich die Opfer eine Existenz aufbauen können.
Am 7. Januar kam Safis Kind zur Welt, ein gesunder Junge. Safi nannte ihn – nach einem ihrer Betreuer im Krankenhaus – Fred. Schon in den ersten Lebenswochen hat der Kleine eine wunderbare Wendung bewirkt. Safi scheint ihr Martyrium zu vergessen, wenn sie ihn im Arm hält. Sie hat wieder Interesse am Leben gewonnen und sogar ein neues Zuhause gefunden: Eine Tante, die den Krieg überlebt hat, wird Safi und Fred aufnehmen.

Während aber der entstehende moderne Staat die Belange des Knabenschulwesens immer stärker in die Hand nahm, finden sich kaum Bestrebungen, ein differenziertes Mädchenschulwesen aufzubauen, das in seinem Bildungswert dem des Knabenschulwesens gleichzusetzen wäre. Auch die theoretische Hochschätzung der Frau als "Hüterin des Herdes", Erzieherin der Kinder, Verantwortliche für den sittlichen Zustand der Gesellschaft zeitigte kaum praktische Folgen für den Ausbau des Mädchenschulwesens. Es erfolgte stets eine nachrangige Behandlung, eine Vertröstung auf später, alles werde "zu seiner Zeit" geschehen, um dann am fehlenden Engagement, unklaren Konzept oder mangelnden Geld zu scheitern. Wie die immer wieder angesprochene „der weiblichen Eigenart entsprechende allgemeine Bildung“ aussehen sollte, wurde inhaltlich nie diskutiert. Einen Teil der Mädchenbildung überließ man weiterhin Privatunterricht bzw. dem Lernen durch Nachahmung daheim. Beim Wissensangebot in den Schulen gab es nicht ein den entsprechenden Knabenschulen gleiches oder gleichwertiges, sondern ein geringeres Programm mit eingeschränktem Fächerkanon, Vermittlung von weniger Wissen, Vernachlässigung formaler Bildung, einer kürzeren Schul- und Ausbildungsdauer, die spätestens mit 20 Jahren "abgeschlossen" zu sein hatte. Die berufliche Bildung beschränkte sich auf "typisch weibliche" Berufe.
Bei gleicher Leistung schlechtere Noten in Deutsch und Sachkunde - Mädchen lesen mehr
3800 Jungen der vierten Klasse und ebenso viele Mädchen wurden für die Iglu-Studie getestet.
Dortmund - Jungen in der vierten Grundschulklasse erhalten bei gleicher Leistung in Deutsch und Sachkunde oft schlechtere Noten als Mädchen. Das geht aus dem dritten Band der "Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung" (Iglu) zum Leseverständnis von Viertklässlern hervor, die am Montag in Dortmund vorgestellt wurde. "Jungen werden leicht benachteiligt", faste der wissenschaftliche Leiter der Studie für Deutschland, Professor Wilfried Bos, zusammen. Ursache für die besseren Noten der Mädchen sei möglicherweise deren Wohlverhalten oder ihre Angepasstheit.
Mädchen seien zudem zufriedener mit ihrer Schule. So hätten 45 Prozent der 3800 befragten Schülerinnen angegeben, dass sie sehr gern in der Schule seien. Bei den 3800 Jungen waren es nur 32 Prozent. Deutliche Unterschiede gibt es auch beim Lesen in der Freizeit: "Mädchen beschäftigten sich signifikant mehr mit Lesen und Literatur als Jungen", so Bos.
Jungen lasen, ergab die Studie weiter, zudem deutlich lieber als Mädchen Comics, Gebrauchsanleitungen oder Untertitel auf dem Fernseher. Mädchen bevorzugen dagegen Geschichten, Erklärbücher oder Zeitschriften. Bos, der in Dortmund das Institut für Schulentwicklungsforschung leitet, äußerte sich in diesem Zusammenhang kritisch zur Auswahl der Literatur im Deutschunterricht: "Vielleicht werden zuviel Texte gelesen, die nicht den Interessen von zehnjährigen Jungen entsprechen."
Die deutschen Grundschullehrer sind der Studie zufolge mit ihrer Arbeit vergleichsweise zufrieden: Zwei Drittel der Schulleitungen berichteten von einem zufriedenen Lehrerkollegium. Noch zufriedener waren demnach nur die Grundschullehrer in Griechenland, Schweden und den Niederlanden. /
An der Studie hatten sich 35 Länder beteiligt. Die Hauptergebnisse zur Leseleistung waren bereits 2003 vorgestellt worden, wobei Deutschland auf Platz elf gekommen war. Ein zweiter Bericht war Anfang 2004 erschienen. Hierin war unter anderem festgestellt worden, dass fast die Hälfte aller deutschen Grundschüler nach der vierten Klasse eine falsche Schulempfehlung erhält und das zu oft nach sozialer Herkunft statt nach Leistung entschieden wird. Dem nun vorgelegten dritten Teil der Untersuchungen soll 2006 eine zweite Iglu-Studie folgen. Dabei sollen im April und Mai an 400 Schulen in allen Bundesländern etwa 8000 bis 9000 Schüler getestet werden. dpa
Artikel erschienen am Di, 8. November 2005
Quelle:
Internet:
Jungen werden benachteiligt:
Iglu-Studie: Jungen werden in der Grundschule benachteiligt
Wasser
Ein normaler Mensch verbraucht ca. 135 Liter am Tag.Wer hätte gedacht, dass allein für das "auf´s Klo gehen" 40 Liter verbraucht werden. Das ist nur eins von vielen Beispielen, bei dem deutlich wird, wie wir oft mit dem Wasser umgehen. Dabei ist Wasser viel kostbarer als wir denken. Nicht nur in sehr warmen Ländern, wie z.B. Afrika kommt es zu Wassermangel. (Bild: http://www.wolken-und-mond-sangha.de/english/wasser%202.jpg) Auch wir sollten lernen, sparsam mit unserem Wasser umzugehen. Hier als erstes ein paar Tipps dazu:
Die wichtigsten Wasserspartipps!
Achte darauf, dass zu Hause, aber auch in der Schule, alle Wasserhähne zugedreht sind und nicht tropfen. Ein einziger tropfender Wasserhahn verschwendet bis zu 45 Liter kostbares Trinkwasser pro Tag!
Duschen statt baden. Denn bei einer Dusche verbrauchst du etwa 30 Liter Wasser, bei einem Bad aber unter Umständen fünf mal so viel.
Geschirr nicht unter fließendem Wasser spülen!
Beim Zähneputzen einen Becher benutzen, auch hier ist fließendes Wasser unnötig!
Beim kleinen Geschäft auf der Toilette nur kurz spülen. Dafür haben die meisten Spülkästen eine Wasserstopp-Taste!
Wasser pro Tag
Wofür eigentlich?
Hier siehst du wie viel Wasser du ungefähr am Tag verbrauchst. Versuche deshalb dich möglichst an unsere Wasserspertipps zu halten:
Toilettenspülung: durchschnittl. 40 Liter pro Tag
Baden, Duschen: durchschnittl. 40 Liter pro Tag
Wäsche waschen: durchschnittl. 15 Liter pro Tag
Geschirr-Reinigung: durchschnittl. 8 Liter pro Tag
Hände waschen, Zähneputzen: durchschnittl. 8 Liter pro Tag
Wohnung putzen: durchschnittl. 8 Liter pro Tag
Trinken, Essen zubereiten: durchschnittl. 5 Liter pro Tag
Sonstiges, zum Beispiel Auto waschen, Blumen gießen: durchschnittl. 11 Liter pro Tag
Gesamt: ca. 135 Liter Wasser
Quelle: kids.greenpeace.de/wassergeist/ wasserverbrauch-wozu.html
Auf dieser Seite finden sie einen test zum Wasserverbrauch in ihrem eigenen Haushalt:
http://www.quarks.de/dyn/24478.phtml
Und, haben sie herausgefunden wieviel Wasser sie eigentlich verbrauchen?
Kinder in Afrika-kein Wasser
Vietnam: Trinkwasser für Dorfkinder
In Vietnam haben viele Menschen auf dem Land kaum sauberes Trinkwasser, obwohl es im Land zahlreiche Wasserläufe gibt. Wasserstellen und Brunnen sind oft schlecht ausgestattet und verschmutzt. In den ärmsten Provinzen haben zwei von drei Menschen keinen Zugang zu unbedenklichem Wasser. Krankheiten wie Durchfall und Infektionen sind häufig die Folgen, die Kindersterblichkeit ist in diesen Provinzen mehr als doppelt so hoch wie im übrigen Vietnam. UNICEF unterstützt deshalb Schulen und Gesundheitsstationen mit Wasseranschlüssen und Toiletten. Private Haushalte werden unterstützt, sich einen eigenen Wasseranschluss einzurichten und eine Latrine zu bauen.
Verschmutztes Wasser führt zu Krankheiten
So können Sie helfen
Ein Brunnen mit Handpumpe kostet 150 Euro. Er versorgt in Vietnam rund zehn Familien mit sauberem Trinkwasser.
Mit 40 Euro kann UNICEF eine geruchlose Erdlatrine bauen.
17 Euro ermöglichen es UNICEF, eine Regenwassertonne bereitzustellen.
In die ungesicherten Brunnen und Kanäle vieler ländlicher Gebiete in Vietnam gelangen oft Pflanzenschutzmittel von den Feldern sowie Fäkalien von Mensch und Tier. Vielen Dorfbewohnern ist der Zusammenhang zwischen verschmutztem Wasser und Krankheiten nicht bekannt: Kinder und Erwachsene trinken das Wasser von den Reisfeldern, obwohl dort frischer Kot als Dünger eingesetzt wird. Die meisten Bauern wissen nicht, dass er erst nach einem halben Jahr Lagerung keine gefährlichen Krankheitserreger mehr enthält. Selbst wenn es Latrinen gibt, fehlen oft das Wissen und die Mittel, sie hygienisch zu nutzen oder sie bei Bedarf zu reparieren. Die mangelnde Hygiene sowie Erreger im Wasser rufen Infektionen, Durchfall, Wurmerkrankungen sowie Haut- und Augenentzündungen hervor.
Quelle: http://www.unicef.de/index.php?id=174
So das war es! Vergesst nie Wasser zu sparen, dann geht es euch auch in Zukunft gut. Wir danken euch für´s aufmerksame lesen und verabschieden uns damit!
Nicole Fodor
Stefanie Birkle
Claire Zander
Neapel
Hum Kumari ist ein Mädchen, 12 Jahre jung, und wohnt in Lekh Nuth, ein Ort im Westen Neapels, eines der ärmsten Länder der Welt. Dort müssen sie für das Überleben der Familie schuften. Trotz der Arbeit sind die Familien arm . Hum Kumari muss um ca. fünf Uhr früh aufstehen, macht Frühstück und putzt das Haus.Das Haus liegt am Rande eines Flusses, ohne Klo und Strom. Mit Hilfe der UNICEF kann Hum Kumari zwei Stunden in die Grundschule gehen. Abends nach der Arbeit muss sie noch Hausaufgaben machen, das Abendessen vorbereiten und auf ihren kleinen Bruder aufpassen. Das ist der Tag eines kleinen Mädchens in Neapel.
(www.unicef.de/kids/index.html)

Hum Kumari mit Bruder
Grausam aber Wahr !!!!!!!!!!!!!
Ein anderes ARMES Kind dieser Welt
Kolumbien
In Kolumbien herrscht Krieg. Über 700.000 Kinder mit Familien wurden durch diesen Krieg vertrieben. In der Hauptstadt Bogota müssen tausende von Straßenkindern stehlen und betteln; aus Verzweiflung werden viele Drogenabhängig. 1996 gründeten viele Kinder die"Kinder-Friedensbewegung".
Jogan lebt im Norden von Indien. Dieser Teil des Landes gilt als Teppichgürtel. Viele der Teppiche, die in den Dörfern hier geknüpft werden, werden ins Ausland verkauft, vor allem nach Deutschland. 20 000 Kinder unter 14 Jahren arbeiten in Indien in Teppich-Knüpfereien - auch Jogan.Er hockt vor dem Knüpfrahmen und knotet konzentriert.
Fehler beim Muster führen zu Lohnabzügen oder auch Schlägen. Jogan arbeitet zwölf Stunden am Tag, oft ohne Pause. Er hat keine Zeit die Schule zu besuchen.Die Arbeit dauert nicht nur lang, sondern ist anstrengend und gefährlich, denn die Wolle zum Knüpfen wird chemisch gefärbt. Der Wollstaub kann die jungen Teppich-Knüpfer krank machen. Jogan muss mit zwölf anderen Kindern in einer engen Webhütte arbeiten und nachts zwischen den Knüpfrahmen auf einer Matte auf dem Boden schlafen.
Das RUGMARK-Siegel hilft Teppichkindern wie Jogan. Das Siegel wird für Teppiche aus Indien, Nepal und Pakistan vergeben, die ohne Kinderarbeit angefertigt wurden. Durch die Einführung des Siegels ist die Zahl der Kinder unter 14 Jahren, die in Teppich-Knüpfereien arbeiteten, in den letzten zehn Jahren von 100 000 auf 20 000 gesunken ist. Auch terre des hommes hat mit seiner Unterstützung der RUGMARK-Initiative dazu beigetragen.
Nasim aus Indien
Sie lebt im Elendsviertel der indischen Großstadt Ahmedabad. Weil die Eltern arbeiten müssen, sind viele der Kinder des Viertels tagsüber auf sich allein gestellt.An drei Tagen in der Woche, wenn die Mutter arbeiten geht, muss Nasim den Haushalt ganz alleine führen. Darum hat Nasim mit acht Jahren die Schule wieder verlassen. Außerdem war der Schulbesuch zu teuer.Doch Nasim schaffte etwas, was wenigen Mädchen gelingt: Sie konnte ihren Vater davon überzeugen, dass es wichtig sei, sie wieder zur Schule zu schicken. Mut gemacht und geholfen hat ihr dabei ein Projektpartner von terre des hommes. An seinem Programm konnte sie jeden Tag von mittags bis zum frühen Abend teilnehmen. Dort lernte sie musizieren, basteln und Gegenstände zum Verkauf herzustellen.
Kalifornien
Ich heiße Paula bin 10 Jahre alt und lebe seit einem halben Jahr in Kalifornien (USA).Und so empfinde ich die Vereinigten Staaten von Amerika: Die Schule sieht hier ganz anders aus. Sie besteht aus einem langen Haus. Jede Klasse hat zwei Türen die direkt auf den Schulhof führen, welcher unheimlich riesig ist. In der Schule isst man auch Mittag. Da gibt es aber immer nur ekliges Zeug wie Burger oder Hot Dog mit ekliger Wurst.
Nach dem Essen schmeißt man alles inklusiv Besteck und Tablett in den Mülleimer. Das Besteck ist aus Plastik und das Tablett aus Styropor. Viele bringen aber ihr eigenes Essen mit. Der Unterricht ist nicht so anstrengend, dafür sitzt man aber auch länger in der Schule. Leider gibt es hier eine Menge Obdachlosen. Die tun mir leid. Der Unterschied zwischen reich und arm ist hier viel größer als in Deutschland. Es gibt hier Leute die haben vor ihrer Riesenvilla einen sehr großen Park mit Pool und allem. Dann gibt’s aber auch Leute die absolut arm sind. Ich finde der Staat sollte den Reichen etwas wegnehmen und den Armen etwas geben! Das Wetter ist hier wärmer. Noch im November kann man ihm T-Shirt rumlaufen. Doch am Pazifik ist es nicht so warm. Das Wasser ist superkalt und das Wetter ist auch nicht so warm. Dafür sieht man manchmal Delfine. Meistens nur die Rückenflossen, aber immerhin!
Eidechsen und Erdmännchen gibt es hier auch. Leider gibt es hier auch Klapperschlangen (von denen möchte ich nicht gebissen werden) und Schwarze Witwen. Schwarze Witwen sind kleine Spinnen die ganz harmlos aussehen. Doch wenn die ein Kind beißt, kann es für das Kind lebensgefährlich werden! Ich habe aber auch vor den regelmäßigen Erdbeben hier Angst. Das möchte ich nicht erleben!
Kinder in Indien
Indien ist mit 43-100 Millionen das größte Land mit der größten Zahl arbeitender Kinder. Das ist auch der Grund warum so viele Kinder nicht lesen, schreiben und rechnen können. Sie gehen nicht zur Schule, denn sie müssen arbeiten. Die meisten arbeitenden Kinder (90%) arbeiten in der Land- oder Hauswirtschaft. Ein großer Teil verdient sein Geld in der Bauwirtschaft, dem Bergbau und in der Zigarettenindustrie als Straßenhändler aber auch in der Prostitution. Zehntausende von Kindern arbeiten trotz aller staatlichen Verbote immer noch unter Schuldknechtschaftsbedingungen. Sie sind von ihren Eltern verkauft worden.
In der Kolonialzeit (1938) wurde Kinderarbeit verboten. Doch kaum jemand hält sich daran. Weiterhin arbeiten junge, kleine, arme, unschuldige Kinder für wenig Geld unter schrecklichen Bedingungen.
Bilder und Texte von Fabian, Patrick und Manuel (6b des RDG)
Doch für Millionen Kinder ist es bis zur Verwicklung selbst wichtigsten Rechte noch ein weiter Weg. Kinder die kaum genug zu Essen haben, die schwer arbeiten müssen oder auf der Flucht vor Kriegen sind - sie alle können von Kinderrechten nur träumen. Und viele Kinder wissen bis heute nicht einmal, welche Rechte sie haben.
Unicef setzt sich weltweit dafür ein, dass die Rechte der Kinder ernst genommen werden- und sie bekannter werden. Gemeinsam mit anderen Organisationen macht Unicef auf Kinderrechtsverletzungen aufmerksam und tritt dafür ein, eine kinderfreundliche Welt für alle Kinder zu schaffen.
http://www.unicef.de/kinderrechte.html
Gipfel für Kinder
Staats- und Regierungschefs auf einen Aktionsplan, um die Welt zu einem besseren Ort für Kinder zu machen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinten Nationen konnten sich Kinder und Jugendliche direkt an die UN - Generalversammlung wenden. 400 Jungen und Mädchen aus der ganzen Welt kamen nach New York, um den Erwachsenen ihre Vorstellungen von einer Kindergerechten Welt zu erklären.
Kinder in Deutschland
Die Rechte der Kinder werden nicht nur in Entwicklungsländern verletzt. Auch in Deutschland leiden Kinder unter Armut, Vernachlässigung und Gewalt. So leben allein EINE Millionen Jungen und Mädchen von Sozialhilfe. Kinder armer Familien haben häufig Schulprobleme und schlechte Aussichten auf eine gute Ausbildung.
Besonders schwierig ist die Situation der rund 220.000 Kinder und Jugendlichen, die als Flüchtlinge in Deutschland leben. Sie leiden oft unter Ausgrenzung und eingeschränkten Chancen, ihr Leben zu gestalten. Sie unterliegen häufig nicht der Schulpflicht. Jugendliche ab 16 Jahren werden im Asylverfahren wie Erwachsene behandelt. Kinder haben es in Deutschland nicht leicht, weil unsere Gesellschafft immer stärker kinderentwöhnt wird: Ein Kind steht heute statisch gesehen 4,4 Erwachsene gegenüber - vor 30 Jahren war es noch 2,6. Gemeinsam mit rund 90 weiteren deutschen Organisationen beobachtet UNICEF in der "National Coalition für die Umsetzung der Kinderrechtskonvention in Deutschland " die Verwicklung der Kinderrechte und weist auf hin. So muss die Bundesregierung regelmäßig gegenüber den Vereinten Nationen über ihre Erfolge berichten - UNICEF und die National Coalition begleiten die deutsche Politik dabei kritischn. Darüber hinaus tritt UNICEF Deutschland gemeinsam mit dem Deutschen Kinderhilfwerk und dem Kinderschutzbund als "Aktionsbündnis Kinderrechte" für die Belange der Kinder ein.
Kinder haben auch Rechte...
...und diese haben die Erwachsenen zu berücksichtigen. Die Rechte, die für bis zu 18 Jahren auf der ganzen Welt gelten. Leider werden viele von diesen Rechten oftmals verletzt.
Die Rechte der Kinder, die die Vereinten Nationen in dem Übereinkommen vom 20.11.1998 zusammengfaßt haben, gehen nicht nur die Kinder an. Ihre Rechte durchzusetzen und weltweit zu verwirklichen, ist eine wichtige Voraussetzung für ein friedliches Zusammenleben der Menschen in aller Welt.Gerade die kriegerischen Auseinandersetzungen in der heutigen Zeit zeigen, wie gefährdet das Leben der gesamten Menschheit ist, wenn es nicht gelingt, Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit für alle Menschen zu sichern.von den Vereinten Nationen in ihrer Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte verkündet. Grundrechte sind auch Rechte der Kinder.Wenn es aber um die Verwirklichung von Rechten geht, vergessen die Erwachsenen allzu leicht die Kinder. Deshalb gaben die Vereinten Nationen 1959 eine zusätzliche Erklärung zu den Rechten der Kinder ab. Und 1979 - zum Internationalen Jahr des Kindes - regte die polnische Regierung an, aus dieser schönen, aber unverbindlichen Erklärung ein "Übereinkommen" zu machen. So ein Übereinkommen wird nämlich verbindliches Völkerrecht. Seit 1959hatte sich jedoch vieles in der Welt verändert. Viele Länder, vor allem in der sogenannten Dritten Welt, waren unabhängige Staaten und als neue Mitglieder in die Vereinten Nationen aufgenommen worden. Diese Länder standen vor anderen Problemen als die bisherigen Mitglieder der Vereinten Nationen. Und auch in den europäischen Staaten und in den USA hatten sich die Verhältnisse gewandelt. Zum Ende der siebziger Jahre dachte man über vieles anders als zwanzig Jahre zuvor: zum Beispiel über die Gleichberechtigung von Mann und Frau oder über die Notwendigkeit von Natur- und Umweltschutz. Bei den Vereinten Nationen erkannte man daher bald, daß die alte Erklärung über die Rechte der Kinder gründlich überarbeitet werden mußte, bevor man ein verbindliches Übereinkommen aus ihr machen konnte. Zehn Jahre dauerte diese Arbeit. Das Ergebnis ist das "Übereinkommen über die Rechte des Kindes".Das Übereinkommen macht deutlich, daß es ganz besonders um die Rechte der Kinder in der Dritten Welt geht, wenn auf der Erde Frieden herrschen soll.Mancher mag denken, daß ihn das Übereinkommen deshalb nichts angeht. Das ist aber nicht richtig. Auch bei uns gibt es Kinder, deren Entwicklung gefährdet ist, die benachteiligt sind, die sich in Not befinden. Nur hat die Not der Kinder bei uns ein anderes Gesicht. Vieles, das bei uns im argen liegt, wird nur durch Wohlstand und Überfluß überdeckt.Auch für die Kinder, die Jugendlichen und die Erwachsenen in der Bundesrepublik Deutschland ist es daher ein wichtiges Ereignis, daß Bundestag und Länderparlamente der Unterzeichnung des Übereinkommens zugestimmt haben. Bund und Länder sind danach verpflichtet, auch den Kindern in Deutschland all jene Rechte zu sichern, die sie nach den Bestimmungen des Übereinkommens haben. Das ist eine große Herausforderung für Politik und Gesellschaft.Auch in unserem Land bleibt noch viel zu tun, um den Kindern überall kindgerechte Lebensverhältnisse zu schaffen.Alle Staaten, die dem Übereinkommen beigetreten sind, müssen dem Generalsekretär der Vereinten Nationen regelmäßig Berichte darüber vorlegen, was sie zur Durchsetzung der Rechte des Kindes erreicht, wie sie das Übereinkommen umgesetzt haben. Auch die Bundesrepublik Deutschland ist dazu verpflichtet.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Vereinten Nationen gegründet. Fast alle Staaten der Welt gehören heute dazu.
Die Vereinten Nationen wollen erreichen, daß Frieden herrscht in der Welt und die Völker sich gegenseitig unterstützen wie Freunde.
Denn alle Menschen sind gleich. Alle Menschen sollen in Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden leben können. Das sind die Grundrechte, die die Vereinten Nationen verkündet haben.
Diese Grundrechte gelten für alle Menschen, für schwarze und weiße, für rote und gelbe, für arme und reiche, für Frauen und Männer und für Kinder.
Doch wie geht es den Kindern in aller Welt? Sie werden verwöhnt oder geschlagen, gestreichelt oder mißhandelt, umarmt oder weggeschoben, herbeigerufen oder ausgesetzt. Es gibt Kinder, die bekommen so viel zu essen, daß sie dick und fett werden. Es gibt andere Kinder, die haben nichts zu essen und verhungern. Manchen Kindern geht es gut, vielen geht es nicht gut.
Es soll aber allen Menschen auf der Welt gutgehen, auch allen Kindern.
Damit sie in Glück und Geborgenheit leben können, brauchen Kinder noch mehr Hilfe und Unterstützung als die Erwachsenen.
Denn Kinder sind nicht so stark wie die Erwachsenen, und sie wissen noch nicht so viel wie ihre Eltern oder Lehrer. Sie können sich noch nicht so gut wehren, wenn ihnen ein Unrecht angetan wird.
Bereits 1924 in der Genfer Erklärung über die Rechte des Kindes wurde deshalb festgestellt, daß Kinder besonderen Schutz brauchen. 1959, also 35 Jahre später, wurde die Genfer Erklärung von den Vereinten Nationen angenommen
Doch diese Erklärung reicht nicht mehr aus, um die Rechte der Kinder in aller Welt zu sichern.
Liebe, Glück und Verständnis sollen die Kinder bei ihren Eltern finden.
Doch viele Eltern haben heute nicht mehr genügend Zeit für ihre Kinder.
Und viele Eltern lassen sich scheiden. Deshalb braucht auch die Familie den besonderen Schutz der Gesellschaft.
Und viele Kinder haben keine leiblichen Eltern mehr. Sie wachsen in Pflegefamilien auf oder in Heimen.
Auch diese Kinder brauchen Schutz und Hilfe. Das gilt genauso für Kinder, die eine Straftat begangen haben und vor Gericht gestellt werden, wie für Kinder, die von Krieg und Terror bedroht sind, wie für Kinder, die in den Entwicklungsländern leben und von Hunger und Seuchen bedroht sind.
An all das haben die Vertreter der einzelnen Staaten gedacht, die das "Übereinkommen über die Rechte des Kindes" beschlossen haben.
Denn alle Kinder auf der Welt sollen die Möglichkeit haben, sich zu freien und verantwortlichen Persönlichkeiten zu entwickeln. Dann werden sie als Erwachsene Frieden und Freiheit lieben, auch Menschen achten, die anders aussehen und anders denken, und alle unterstützen, die Schutz und Hilfe brauchen.
Hier sind ein paar Kinderrechte:
Kinder haben das Recht auf Bildung....
...auf Freie Meinungsäußerungen, Informationen und Gehör...
...Schutz im Krieg und auf der Flucht...
...auf Gewaltfreie Erziehung, Betreuung bei Behinderung...
...auf Elterliche Fürsorge und auf Gesundheit.
Von Julian Hahne,
Daniel Jahnke,
Robert Jockisch

Straßenkinder gibt es z.B. in Nordkorea
Hilfe für mangelernährte Kinder Fast jedes zweite nordkoreanische Kind unter oder älter als fünf Jahren ist chronisch mangelernährt und damit anfällig für Krankheiten.
Wie und wie viele Kinder auf die Straße kommen :
In armen ländern steigt die Zahl der Straßenkinder.Sie gibt es sogar unter 5 Jahre. Weltweit wird die Zahl der Straßenkinder auf 100-200 Millionen geschätzt. Ihre Zahl ist in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich. Eine wesentliche Ursache ist die zunehmende Armut weltweit. Heute müssen etwa 1,3 Milliarden Menschen mit weniger als 1 Dollar pro Tag auskommen, das ist gut 1 EURO. Etwa 60 % dieser Armen leben in Asien, 20 % in Afrika, südlich der Sahara. Seit dem Zusammenbruch des Kommunismus leben auch in Rumänien, Bulgarien und Russland immer mehr Kinder auf der Straße. Den Männern gelingt es nicht mehr, Arbeit zu finden und die Familie zu ernähren. Alkoholismus, Drogenmissbrauch, Gewalt oder die Trennung von der Familie sind häufig die Folge. Die meisten Kinder in den armen Ländern verlassen ihre Familie, weil alles besser ist als Hunger, Gewalt und Missbrauch zu Hause.
http://www.unicef.de/botschafter/kstk_lies.html#2
Ein Bahnhof wie ein Schloss. Und überall Jungen, die sich wie die glorreichen Vier alleine durchschlagen. Mädchen bleiben immer nur kurz im Bahnhof, dann kommt jemand und nimmt sie mit. Die Mädchen sind gefragt in Bombay, die lassen sich gut verkaufen. Aber wir Jungen sind bloß lästig. Ab und zu kamen auch Männer, die wollten uns für viel Geld besitzen, doch wir waren gewarnt und gingen nicht mit. Krishnan, Ali, Nambi und ich wohnten auf Bahnsteig 4 in der Victoria-Station. Leider wollten die Leute von der Bahn aber nicht, dass wir da wohnten. Andauernd weckten sie uns, packten uns am Kragen und schmissen uns vor die Tür.Wenn's nicht regnete, schliefen wir im Park, aber auch da gab's Ärger. Jetzt waren wir Diebe und Bettler. Dann kamen die von der Fürsorge, schleiften mich in dieses Haus mit Gittern an den Fenstern. Ich musste mich andauernd mit kaltem Wasser waschen und andauernd gab's Schläge. Klar, da wollte ich lieber zurück auf die Straße. Bloß wo war ich? Immer noch in Bombay. Eine riesige Straße und dann das Meer. Ali, Nambi und Krishnan, wie sollte ich sie finden?Einen Tag lang lief ich, dann kam ich endlich zu den Schienen. Zu Essen gab es nichts mehr, denn hier sind mehr Bettler als Fliegen. Dummerweise legte ich mich ausgerechnet da schlafen, wo ein paar echte Hitzköpfe ihr Revier hatten. Ich wachte davon auf, dass jemand nach mir trat. "Hau ab, das ist unser Platz!" brüllte der Größte von ihnen. Ich schlich davon. Tagelang ging ich weiter und aß Abfälle. Ja, Leute, die Filmstars traf ich nicht und auch keinen, der mein wahres Talent entdeckte, statt dessen verjagten sie mich. Ich war niemand, kannte niemanden, besaß nichts und war verdammt einsam.

Straßenkinder leben gefährlich
Konflikte, Gewalt, Missbrauch - alles, dem sie entfliehen wollten, gibt es in hohem Maße auch auf der Straße. Viele der Straßenkinder schlagen sich mit illegalen Tätigkeiten wie Stehlen, Drogenhandel und Prostitution durch. Ein weiteres Problem ist die Gewalt gegen Straßenkinder, besonders in Lateinamerika. Allein 1994 wurden dort mehr als 2.500 Kinder ermordet. In Brasilien z.B. wird das Problem der Straßenkinder von Erwachsenen nicht selten "mit Gewalt" gelöst. Aber auch wer überlebt, ist gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Auch die mangelnden Möglichkeiten, sich sauber zu halten und auf die Toilette zu gehen, begünstigen Krankheiten. Unter Jungen und Mädchen, die ihren Lebensunterhalt mit Prostitution verdienen, sind Geschlechtskrankheiten und HIV-Infektionen weit verbreitet. Auch Verkehrsunfälle sind keine Seltenheit.Viele Straßenkinder versuchen, ihr Leid mit Drogen zu betäuben. Sie schnüffeln Klebstoff oder Benzin, trinken Alkohol oder rauchen Marihuana. Die wenigsten Straßenkinder können lesen und schreiben. Die meisten sind Analphabeten.
Eine schützende Mauer hinter sich schläft hier eine Mutter mit ihrem Kleinkind.
Jüngere Mädchen verkaufen den Autofahrern Süßigkeiten. Ab einem bestimmten Alter leben fast alle Mädchen von Prostitution, ungeschützt dem hohen Risiko der Aidsinfektion ausgesetzt.Der Preis, den sie für ihren Körper fordern ist gering, der Preis, den sie zahlen, ist hoch!! Viele von ihnen sind bereits infiziert, z. T. auch ihre Kinder.Die Mädchen leben mit ihren
Eine eindeutige Definition des Begriffs "Straßenkind" ist schon deshalb nicht möglich, weil es "das Straßenkind" nicht gibt. UNICEF betrachtet alle diejenigen Kinder als gamine (Straßenkinder), die für ihr Überleben oder das ihrer Familie auf der Straße arbeiten müssen.
Dabei unterscheiden sie zwischen den niños en la calle und niños de la calle.
niños en la calle:
arbeiten auf derStraße unter zum größten Teil ausbeuterischen Bedingungen, haben aber noch regelmässigen Kontakt zu ihrem Elternhaus.
niños de la calle:
haben den Kontakt zu ihren Eltern endgültig abgebrochen, leben und arbeiten ganz auf der Straße und sind in der Regel drogenabhängig.
Wie leben die Straßenkinder?
Die Jungen stehen meist mit einem Lumpen in der Hand zwischen den endlosen Autoschlangen und bekommen manchmal 5 Eurocent für das Abstauben eines Autos. Andere helfen den Taxifahrern, Kunden zu gewinnen, indem sie laut das Ziel des Tap-Taps (haitianisches Wort für ein Sammel-Taxi, meist ein überbauter Kleinlaster ) ausrufen. Eine weitere Beschäftigung ist das Tragen von Einkaufstüten für die Kunden der Supermärkte. Oder manBabies und Kleinkindern auf der Straße, manchmal haben sie mit 18 Jahren schon drei Kinder.
von Tim Scheibenbogen, Steven Holzapfel und Alexander Meier
Saturday, January 28, 2006
DIE GOLDENE REGEL: Was dir selbst verhasst ist, das mute auch einem anderen nicht zu.
Das Judentum ist die älteste der drei großen monotheistischen Weltreligionen. Sowohl das Christentum, als auch der Islam stammen ursprünglich vom Judentum ab.
Der Ursprung des Judentums stammt von Abraham. Das Kernstück des jüdischen Glaubens sind die zehn Gebote.
Die Kinder werden schrittweise an die Tora (die fünf Bücher Mose: Genesis, Exodus,
Lebensjahres wird ein jüdischer Junge zum >Bar Mizwa< (Sohn Gottes), ein Mädchen zur >Bat Mizwa< ( Tochter Gottes).
Der Islam ist die jüngste der drei monotheistischen Religionen. Der Islam wurde 610 n. Chr. von dem Propheten Mohammed gegründet. Dem Islam zufolge sind alle Menschen gleich. Der einzige Unterschied besteht in der Intensität der Frömmigkeit. Kinder gelten im Islam als das höchste Gut und genießen hohen Respekt. Darum ist es auch eine sehr hohe Strafe, wenn eine Frau kein Kind hat, weshalb die Frau geächtet wird. Die Kinder müssen aber alle Pflichten kennen, genauso wie ein Erwachsener Muslim. Auch die Kinder müssen das "salat", das islamische Gebet, 5 mal am Tag beten. Es gilt als hohes Verbrechen, wenn man es absichtlich vernachlässigt. Dann gilt man als Kätzer, wofür man im Höllenfeuer verbrannt wird.(Quelle:www.islamisches-zentrum-muenchen.de)
CHRISTENTUM
DIE GOLDENE REGEL: Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.
Fast 8 Miliarden Menschen auf der Welt sind Christen. Im Gegensatz zum Islam besteht keine Pflicht, dass man in die Kirche geht oder dass man bestimmte Gebete beten muss. Die Kinder werden kurz nach der Geburt getauft (Entscheidung der Eltern). In der 3. Klasse haben die Kinder Kommunion, wo sie den Leib Christi empfangen. In der 5. bzw. 6. Klasse werden die Kinder gefirmt (der Heilige Geist kommt über sie).
HINDUISMUS
DIE GOLDENE REGEL: Man sollte sich gegenüber anderen nicht in einer Weise benehmen, die für einen selbst unangenehm ist; das ist das Wesen der Moral.
Der Hinduismus begann während des 26. - 15. Jh. vor Chr. und war damals die Religion der indischen Ureinwohner. Diese neuentstehende Religion wurde jedoch im 22. Jh. v. Chr. durch die einströmende Volksgruppe der Arier noch ein wenig verändert.
Er ist mit etwa 900 Millionen Anhängern die (nach Christentum und Islam) drittgrößte Religion der Welt. Kinder im Hinduismus werden, wie im Islam, sehr geachtet. Deshalb wird eine Frau auch viel besser behandelt, wenn sie ein Kind zur Welt gebracht hat. Die Kinder im Hinduismus werden sehr zur Liebe, zur Gnade und zur Barmherzigkeit erzogen. Wenn eine Familie einen Jungen bekommt, ist die Freude sehr groß, denn wenn der Sohn erwachsen ist und heiratet bekommt die Familie Mitgift, wovon sie dann gut Leben kann.
BUDDHISMUS
DIE GOLDENE REGEL: Ein Zustand, der nicht angenehm oder erfreulich für mich ist, soll es auch nicht für ihn sein; und ein Zustand, der nicht angenehm oder erfreulich für mich ist, wie kann ich ihn einem anderen zumuten?
Der Buddhismus hat seinen Ursprung in Indien, von wo aus er sich in ganz Asien verbreitet hat. Es gibt weltweit 380 Mio Buddhisten. Die Kinder im Buddhismus werden, wie im Hinduismus, sehr zur Liebe erzogen. Weitere Parallelen bestehen in der Achtung der Kinder und darin, das die Familie Mitgift bekommt. Außerdem sollen die Kinder nicht so viele Wünsche haben, weil das nicht gut für einen ruhigen Geist ist. Die Kinder werden auch von früh auf zu einem ruhigen Geist und Gemüt erzogen. Die Kinder sollen auch gegen Gewalt sein und dies auch zeigen. Außerdem sollen sie sehr geduldig sein, da dies im späteren Leben große Vorteile bringen kann.
http://www.tibet.de/tib/tibu/1993/tibu27/27erziehung.html
von: Philipp Abele, Ricardo Augustin und Manuel Asch