Monday, January 30, 2006

EIN BEISPIEL für STRAßENKINDER:




Es gibt insgesammt ca. 150.000.000 Straßenkinder . (LEIDER)
STRAßENKINDER
Straßenkinder gibt es z.B. in Nordkorea
Hilfe für mangelernährte Kinder Fast jedes zweite nordkoreanische Kind unter oder älter als fünf Jahren ist chronisch mangelernährt und damit anfällig für Krankheiten.

Wie und wie viele Kinder auf die Straße kommen :
In armen ländern steigt die Zahl der Straßenkinder.Sie gibt es sogar unter 5 Jahre. Weltweit wird die Zahl der Straßenkinder auf 100-200 Millionen geschätzt. Ihre Zahl ist in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich. Eine wesentliche Ursache ist die zunehmende Armut weltweit. Heute müssen etwa 1,3 Milliarden Menschen mit weniger als 1 Dollar pro Tag auskommen, das ist gut 1 EURO. Etwa 60 % dieser Armen leben in Asien, 20 % in Afrika, südlich der Sahara. Seit dem Zusammenbruch des Kommunismus leben auch in Rumänien, Bulgarien und Russland immer mehr Kinder auf der Straße. Den Männern gelingt es nicht mehr, Arbeit zu finden und die Familie zu ernähren. Alkoholismus, Drogenmissbrauch, Gewalt oder die Trennung von der Familie sind häufig die Folge. Die meisten Kinder in den armen Ländern verlassen ihre Familie, weil alles besser ist als Hunger, Gewalt und Missbrauch zu Hause.
Salaam Bombay


http://www.unicef.de/botschafter/kstk_lies.html#2
Ein Bahnhof wie ein Schloss. Und überall Jungen, die sich wie die glorreichen Vier alleine durchschlagen. Mädchen bleiben immer nur kurz im Bahnhof, dann kommt jemand und nimmt sie mit. Die Mädchen sind gefragt in Bombay, die lassen sich gut verkaufen. Aber wir Jungen sind bloß lästig. Ab und zu kamen auch Männer, die wollten uns für viel Geld besitzen, doch wir waren gewarnt und gingen nicht mit. Krishnan, Ali, Nambi und ich wohnten auf Bahnsteig 4 in der Victoria-Station. Leider wollten die Leute von der Bahn aber nicht, dass wir da wohnten. Andauernd weckten sie uns, packten uns am Kragen und schmissen uns vor die Tür.Wenn's nicht regnete, schliefen wir im Park, aber auch da gab's Ärger. Jetzt waren wir Diebe und Bettler. Dann kamen die von der Fürsorge, schleiften mich in dieses Haus mit Gittern an den Fenstern. Ich musste mich andauernd mit kaltem Wasser waschen und andauernd gab's Schläge. Klar, da wollte ich lieber zurück auf die Straße. Bloß wo war ich? Immer noch in Bombay. Eine riesige Straße und dann das Meer. Ali, Nambi und Krishnan, wie sollte ich sie finden?Einen Tag lang lief ich, dann kam ich endlich zu den Schienen. Zu Essen gab es nichts mehr, denn hier sind mehr Bettler als Fliegen. Dummerweise legte ich mich ausgerechnet da schlafen, wo ein paar echte Hitzköpfe ihr Revier hatten. Ich wachte davon auf, dass jemand nach mir trat. "Hau ab, das ist unser Platz!" brüllte der Größte von ihnen. Ich schlich davon. Tagelang ging ich weiter und aß Abfälle. Ja, Leute, die Filmstars traf ich nicht und auch keinen, der mein wahres Talent entdeckte, statt dessen verjagten sie mich. Ich war niemand, kannte niemanden, besaß nichts und war verdammt einsam.



Straßenkinder leben gefährlich
Konflikte, Gewalt, Missbrauch - alles, dem sie entfliehen wollten, gibt es in hohem Maße auch auf der Straße. Viele der Straßenkinder schlagen sich mit illegalen Tätigkeiten wie Stehlen, Drogenhandel und Prostitution durch. Ein weiteres Problem ist die Gewalt gegen Straßenkinder, besonders in Lateinamerika. Allein 1994 wurden dort mehr als 2.500 Kinder ermordet. In Brasilien z.B. wird das Problem der Straßenkinder von Erwachsenen nicht selten "mit Gewalt" gelöst. Aber auch wer überlebt, ist gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Auch die mangelnden Möglichkeiten, sich sauber zu halten und auf die Toilette zu gehen, begünstigen Krankheiten. Unter Jungen und Mädchen, die ihren Lebensunterhalt mit Prostitution verdienen, sind Geschlechtskrankheiten und HIV-Infektionen weit verbreitet. Auch Verkehrsunfälle sind keine Seltenheit.Viele Straßenkinder versuchen, ihr Leid mit Drogen zu betäuben. Sie schnüffeln Klebstoff oder Benzin, trinken Alkohol oder rauchen Marihuana. Die wenigsten Straßenkinder können lesen und schreiben. Die meisten sind Analphabeten.
Straßenkinder gibt es auch in Deutschland
Auch in Deutschland steigt die zahl der Straßenkinder. Es betrift vorallem auch kinder unter 5 Jahren. Jedes 10 deutsche kind gehört zur gruppe der Sozialhilfeempfänger. Die Kinder schämen sich für ihre Eltern,die arm sind und oft arbeitslos und die Eltern schämen sich weil sie ihren Kindern keine wünsche erfüllen können . Es gibt Straßenkinder die in Fußgängerzonen,parks und auf Bahnhofsvorplätzen leben. sie schnorren , stehlen , betteln , und schlagen sich irgendwie durch. Viele Straßenkinder haben einen Hund , denn der hund ist bei ihnen was ganz besonderes. Er ist treu, sie vertrauen ihm einfach.
versucht sein Glück mit Betteln. Das ist aber vorwiegend die Domäne der Mädchen.
DOMÄNE = Domäne 1 Landgut im Besitz eines Herrscherhauses oder Staates 2 Arbeitsgebiet, auf dem man besonders gute Kenntnisse hat;
Schlafplatz am Friedhof
Eine schützende Mauer hinter sich schläft hier eine Mutter mit ihrem Kleinkind.
Jüngere Mädchen verkaufen den Autofahrern Süßigkeiten. Ab einem bestimmten Alter leben fast alle Mädchen von Prostitution, ungeschützt dem hohen Risiko der Aidsinfektion ausgesetzt.Der Preis, den sie für ihren Körper fordern ist gering, der Preis, den sie zahlen, ist hoch!! Viele von ihnen sind bereits infiziert, z. T. auch ihre Kinder.Die Mädchen leben mit ihren
Kinder auf der Straße
Ihre welt sind die Straßen und Plätze der Metropolen. Sie leben und arbeiten auf Kreuzungen zwischen Autos , Lärm und Gestank. Straßenkinder gehören mehr und mehr zum stadtbild der Grosstädte. UNICEF schätzt ihre zahl auf über 100 milionen .
Es sind vor allem Jungen aus der Schwarzensiedlung Soweto, aber auch aus anderen Stadtteilen, die sich in Johannesburg auf der Straße durchschlagen. Mädchen bleiben in Südafrika traditionsgemäß bei den Eltern, versorgen jüngere Geschwister und müssen im Zeitalter von Aids nach dem Tod der Eltern den Haushalt übernehmen. Gewalt und Kriminalität sind an der Tagesordnung. Nach offiziellen Angaben gab es Mitte der 90er Jahre etwa 12.000 Straßenkinder in Südafrika, Tendenz steigend. http://www.tdh.de/strassenkind/bericht2004.htm
Die Herkunft des Wortes Straßenkinder
Begriff „Straßenkinder“Versuch einer Definition
Eine eindeutige Definition des Begriffs "Straßenkind" ist schon deshalb nicht möglich, weil es "das Straßenkind" nicht gibt. UNICEF betrachtet alle diejenigen Kinder als gamine (Straßenkinder), die für ihr Überleben oder das ihrer Familie auf der Straße arbeiten müssen.
Dabei unterscheiden sie zwischen den niños en la calle und niños de la calle.
niños en la calle:
arbeiten auf derStraße unter zum größten Teil ausbeuterischen Bedingungen, haben aber noch regelmässigen Kontakt zu ihrem Elternhaus.
niños de la calle:
haben den Kontakt zu ihren Eltern endgültig abgebrochen, leben und arbeiten ganz auf der Straße und sind in der Regel drogenabhängig.

Wie leben die Straßenkinder?
Die Jungen stehen meist mit einem Lumpen in der Hand zwischen den endlosen Autoschlangen und bekommen manchmal 5 Eurocent für das Abstauben eines Autos. Andere helfen den Taxifahrern, Kunden zu gewinnen, indem sie laut das Ziel des Tap-Taps (haitianisches Wort für ein Sammel-Taxi, meist ein überbauter Kleinlaster ) ausrufen. Eine weitere Beschäftigung ist das Tragen von Einkaufstüten für die Kunden der Supermärkte. Oder manBabies und Kleinkindern auf der Straße, manchmal haben sie mit 18 Jahren schon drei Kinder.

von Tim Scheibenbogen, Steven Holzapfel und Alexander Meier

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