Saturday, January 28, 2006

DIE FÜNF WELTRELIGIONEN
JUDENTUM

DIE GOLDENE REGEL: Was dir selbst verhasst ist, das mute auch einem anderen nicht zu.

Das Judentum ist die älteste der drei großen monotheistischen Weltreligionen. Sowohl das Christentum, als auch der Islam stammen ursprünglich vom Judentum ab.
Der Ursprung des Judentums stammt von Abraham. Das Kernstück des jüdischen Glaubens sind die zehn Gebote.
Die Kinder werden schrittweise an die Tora (die fünf Bücher Mose: Genesis, Exodus,
Levitikus, Numeri, Deuteronomium) herangeführt.Mit der Vollendung des dreizehnten
Lebensjahres wird ein jüdischer Junge zum >Bar Mizwa< (Sohn Gottes), ein Mädchen zur >Bat Mizwa< ( Tochter Gottes).
ISLAM
DIE GOLDENE REGEL: Keiner von euch ist ein Gläubiger, solange er nicht seinem Bruder wünscht, was er sich selber wünscht.

Der Islam ist die jüngste der drei monotheistischen Religionen. Der Islam wurde 610 n. Chr. von dem Propheten Mohammed gegründet. Dem Islam zufolge sind alle Menschen gleich. Der einzige Unterschied besteht in der Intensität der Frömmigkeit. Kinder gelten im Islam als das höchste Gut und genießen hohen Respekt. Darum ist es auch eine sehr hohe Strafe, wenn eine Frau kein Kind hat, weshalb die Frau geächtet wird. Die Kinder müssen aber alle Pflichten kennen, genauso wie ein Erwachsener Muslim. Auch die Kinder müssen das "salat", das islamische Gebet, 5 mal am Tag beten. Es gilt als hohes Verbrechen, wenn man es absichtlich vernachlässigt. Dann gilt man als Kätzer, wofür man im Höllenfeuer verbrannt wird.(Quelle:www.islamisches-zentrum-muenchen.de)

CHRISTENTUM

DIE GOLDENE REGEL: Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.

Fast 8 Miliarden Menschen auf der Welt sind Christen. Im Gegensatz zum Islam besteht keine Pflicht, dass man in die Kirche geht oder dass man bestimmte Gebete beten muss. Die Kinder werden kurz nach der Geburt getauft (Entscheidung der Eltern). In der 3. Klasse haben die Kinder Kommunion, wo sie den Leib Christi empfangen. In der 5. bzw. 6. Klasse werden die Kinder gefirmt (der Heilige Geist kommt über sie).

HINDUISMUS

DIE GOLDENE REGEL: Man sollte sich gegenüber anderen nicht in einer Weise benehmen, die für einen selbst unangenehm ist; das ist das Wesen der Moral.


Der Hinduismus begann während des 26. - 15. Jh. vor Chr. und war damals die Religion der indischen Ureinwohner. Diese neuentstehende Religion wurde jedoch im 22. Jh. v. Chr. durch die einströmende Volksgruppe der Arier noch ein wenig verändert.
Er ist mit etwa 900 Millionen Anhängern die (nach
Christentum und Islam) drittgrößte Religion der Welt. Kinder im Hinduismus werden, wie im Islam, sehr geachtet. Deshalb wird eine Frau auch viel besser behandelt, wenn sie ein Kind zur Welt gebracht hat. Die Kinder im Hinduismus werden sehr zur Liebe, zur Gnade und zur Barmherzigkeit erzogen. Wenn eine Familie einen Jungen bekommt, ist die Freude sehr groß, denn wenn der Sohn erwachsen ist und heiratet bekommt die Familie Mitgift, wovon sie dann gut Leben kann.

www.wikipedia.de

BUDDHISMUS

DIE GOLDENE REGEL: Ein Zustand, der nicht angenehm oder erfreulich für mich ist, soll es auch nicht für ihn sein; und ein Zustand, der nicht angenehm oder erfreulich für mich ist, wie kann ich ihn einem anderen zumuten?

Der Buddhismus hat seinen Ursprung in Indien, von wo aus er sich in ganz Asien verbreitet hat. Es gibt weltweit 380 Mio Buddhisten. Die Kinder im Buddhismus werden, wie im Hinduismus, sehr zur Liebe erzogen. Weitere Parallelen bestehen in der Achtung der Kinder und darin, das die Familie Mitgift bekommt. Außerdem sollen die Kinder nicht so viele Wünsche haben, weil das nicht gut für einen ruhigen Geist ist. Die Kinder werden auch von früh auf zu einem ruhigen Geist und Gemüt erzogen. Die Kinder sollen auch gegen Gewalt sein und dies auch zeigen. Außerdem sollen sie sehr geduldig sein, da dies im späteren Leben große Vorteile bringen kann.

http://www.tibet.de/tib/tibu/1993/tibu27/27erziehung.html

von: Philipp Abele, Ricardo Augustin und Manuel Asch

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