Monday, January 30, 2006

Kinder aus aller Welt
Neapel

Hum Kumari ist ein Mädchen, 12 Jahre jung, und wohnt in Lekh Nuth, ein Ort im Westen Neapels, eines der ärmsten Länder der Welt. Dort müssen sie für das Überleben der Familie schuften. Trotz der Arbeit sind die Familien arm . Hum Kumari muss um ca. fünf Uhr früh aufstehen, macht Frühstück und putzt das Haus.Das Haus liegt am Rande eines Flusses, ohne Klo und Strom. Mit Hilfe der UNICEF kann Hum Kumari zwei Stunden in die Grundschule gehen. Abends nach der Arbeit muss sie noch Hausaufgaben machen, das Abendessen vorbereiten und auf ihren kleinen Bruder aufpassen. Das ist der Tag eines kleinen Mädchens in Neapel.


(www.unicef.de/kids/index.html)



Hum Kumari mit Bruder

Grausam aber Wahr !!!!!!!!!!!!!


Ein anderes ARMES Kind dieser Welt


Kolumbien

In Kolumbien herrscht Krieg. Über 700.000 Kinder mit Familien wurden durch diesen Krieg vertrieben. In der Hauptstadt Bogota müssen tausende von Straßenkindern stehlen und betteln; aus Verzweiflung werden viele Drogenabhängig. 1996 gründeten viele Kinder die"Kinder-Friedensbewegung".





Jogan lebt im Norden von Indien. Dieser Teil des Landes gilt als Teppichgürtel. Viele der Teppiche, die in den Dörfern hier geknüpft werden, werden ins Ausland verkauft, vor allem nach Deutschland. 20 000 Kinder unter 14 Jahren arbeiten in Indien in Teppich-Knüpfereien - auch Jogan.Er hockt vor dem Knüpfrahmen und knotet konzentriert.
Fehler beim Muster führen zu Lohnabzügen oder auch Schlägen. Jogan arbeitet zwölf Stunden am Tag, oft ohne Pause. Er hat keine Zeit die Schule zu besuchen.Die Arbeit dauert nicht nur lang, sondern ist anstrengend und gefährlich, denn die Wolle zum Knüpfen wird chemisch gefärbt. Der Wollstaub kann die jungen Teppich-Knüpfer krank machen. Jogan muss mit zwölf anderen Kindern in einer engen Webhütte arbeiten und nachts zwischen den Knüpfrahmen auf einer Matte auf dem Boden schlafen.
Das RUGMARK-Siegel hilft Teppichkindern wie Jogan. Das Siegel wird für Teppiche aus Indien, Nepal und Pakistan vergeben, die ohne Kinderarbeit angefertigt wurden. Durch die Einführung des Siegels ist die Zahl der Kinder unter 14 Jahren, die in Teppich-Knüpfereien arbeiteten, in den letzten zehn Jahren von 100 000 auf 20 000 gesunken ist. Auch terre des hommes hat mit seiner Unterstützung der RUGMARK-Initiative dazu beigetragen.


Nasim aus Indien


Sie lebt im Elendsviertel der indischen Großstadt Ahmedabad. Weil die Eltern arbeiten müssen, sind viele der Kinder des Viertels tagsüber auf sich allein gestellt.An drei Tagen in der Woche, wenn die Mutter arbeiten geht, muss Nasim den Haushalt ganz alleine führen. Darum hat Nasim mit acht Jahren die Schule wieder verlassen. Außerdem war der Schulbesuch zu teuer.Doch Nasim schaffte etwas, was wenigen Mädchen gelingt: Sie konnte ihren Vater davon überzeugen, dass es wichtig sei, sie wieder zur Schule zu schicken. Mut gemacht und geholfen hat ihr dabei ein Projektpartner von terre des hommes. An seinem Programm konnte sie jeden Tag von mittags bis zum frühen Abend teilnehmen. Dort lernte sie musizieren, basteln und Gegenstände zum Verkauf herzustellen.


Kalifornien
Ich heiße Paula bin 10 Jahre alt und lebe seit einem halben Jahr in Kalifornien (USA).Und so empfinde ich die Vereinigten Staaten von Amerika: Die Schule sieht hier ganz anders aus. Sie besteht aus einem langen Haus. Jede Klasse hat zwei Türen die direkt auf den Schulhof führen, welcher unheimlich riesig ist. In der Schule isst man auch Mittag. Da gibt es aber immer nur ekliges Zeug wie Burger oder Hot Dog mit ekliger Wurst.
Nach dem Essen schmeißt man alles inklusiv Besteck und Tablett in den Mülleimer. Das Besteck ist aus Plastik und das Tablett aus Styropor. Viele bringen aber ihr eigenes Essen mit. Der Unterricht ist nicht so anstrengend, dafür sitzt man aber auch länger in der Schule. Leider gibt es hier eine Menge Obdachlosen. Die tun mir leid. Der Unterschied zwischen reich und arm ist hier viel größer als in Deutschland. Es gibt hier Leute die haben vor ihrer Riesenvilla einen sehr großen Park mit Pool und allem. Dann gibt’s aber auch Leute die absolut arm sind. Ich finde der Staat sollte den Reichen etwas wegnehmen und den Armen etwas geben! Das Wetter ist hier wärmer. Noch im November kann man ihm T-Shirt rumlaufen. Doch am Pazifik ist es nicht so warm. Das Wasser ist superkalt und das Wetter ist auch nicht so warm. Dafür sieht man manchmal Delfine. Meistens nur die Rückenflossen, aber immerhin!
Eidechsen und Erdmännchen gibt es hier auch. Leider gibt es hier auch Klapperschlangen (von denen möchte ich nicht gebissen werden) und Schwarze Witwen. Schwarze Witwen sind kleine Spinnen die ganz harmlos aussehen. Doch wenn die ein Kind beißt, kann es für das Kind lebensgefährlich werden! Ich habe aber auch vor den regelmäßigen Erdbeben hier Angst. Das möchte ich nicht erleben!

Kinder in Indien
Indien ist mit 43-100 Millionen das größte Land mit der größten Zahl arbeitender Kinder. Das ist auch der Grund warum so viele Kinder nicht lesen, schreiben und rechnen können. Sie gehen nicht zur Schule, denn sie müssen arbeiten. Die meisten arbeitenden Kinder (90%) arbeiten in der Land- oder Hauswirtschaft. Ein großer Teil verdient sein Geld in der Bauwirtschaft, dem Bergbau und in der Zigarettenindustrie als Straßenhändler aber auch in der Prostitution. Zehntausende von Kindern arbeiten trotz aller staatlichen Verbote immer noch unter Schuldknechtschaftsbedingungen. Sie sind von ihren Eltern verkauft worden.
In der Kolonialzeit (1938) wurde Kinderarbeit verboten. Doch kaum jemand hält sich daran. Weiterhin arbeiten junge, kleine, arme, unschuldige Kinder für wenig Geld unter schrecklichen Bedingungen.


Bilder und Texte von Fabian, Patrick und Manuel (6b des RDG)

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